Produktkonzeption im Schienengüterverkehr

Jedes Transportproblem hat sehr spezifische Anforderungen

Seien es prozessuale Anforderungen von Versender und/oder Empfänger, infrastrukturelle Bedingungen, Eigenschaften des Ladegutes, Umschlags- und Lagerprozesse und bahnbetriebliche sowie kommerzielle Rahmenbedingungen u.v.a.m.

Das Verständnis dieser Anforderungen und der zur Verfügung stehenden Spielräume aller Faktoren sind die notwendige Bedingung, um ein prozessual und wirtschaftlich optimales und die Kundenbedürfnisse adressierendes Schienengüterverkehrsprodukt mit allen erforderlichen Neben- und Zusatzleistungen zu entwickeln. Eine betreiberneutrale Sichtweise unterstützt diesen Prozess.

Beispiel für die Kreislaufwirtschaft ohne direkten Gleisanschluss

Aufgabenstellung:

Entsorgung von zwei Müllheizkraftwerken (MHKW) von Kesselaschen und Schlacken ohne Gleisanschluss, Jahresaufkommen 80.000 und 100.000 t p.a. Die unverarbeitete Schlacke soll zu einer Verwertungsanlage des Kunden verbracht werden, die je nach „Deponieklasse“ auf einer geeigneten Deponie einzulagernden Reststoffe (ca. 70%) sind unter Nutzung der kundeneigenen Fahrzeugflotte soweit als möglich per Bahn zu transportieren.

Ziel:

Neben direkte Kosteneinsparungen ist die Erweiterung des Einzugsbereiches der Verwertungsanlagen und Deponien des Kunden trotz zunehmenden Fahrer- und Personalmangel und damit die deutliche Erweiterung des Vertriebsgebietes erklärtes Ziel des Projektes.

Lösungsansatz:

Kombination von kontinuierlichen Entsorgungsfahrten mit Seitenlader-LKW zu einfachen Ladestraßen Schiene/Straße, mittelgroßen regionalen Zugleistungen zur Verwertungsanlage und gebündelten schweren Zügen im Fernverkehr mit Hybridlokomotiven zu den Deponien auf Basis eines dauerhaften Wechselbehältersystems. Die Einbringung von Drittmengen mit z.B. Siedlungsabfällen als Rück- bzw. Teilladung ist explizit vorgesehen. Errichtung von Umschlags-einrichtungen Schiene/Straße an den Deponiestandorten. Einsparung von ca. 2,79 Mio. LKW-km bzw. 22.600 LKW-Fahrten p.a.

Weitere (Teil-)Leistungen:

Definition und Selektion von Rollmaterial, Wechselbehältern und Umschlagsequipment, Ausschreibung, Dienstleisterselektion sowie Vorkalkulation und Wirtschaftlichkeitssimulation.

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