Entwicklung Schieneninfrastruktur und voraussichtliche Verkehrsentwicklung

Die Entwicklung der Schienenwege des Bundes (DBInfraGo)

wird finanziert und geplant unter Maßgabe bundespolitischen Gestaltungswillens. Unterschieden wird hier in Ausbau- und Neubauprojekte. Diese sind zusammengefasst entlang ihrer geplanten Nutzen bzw. Prioritätensetzung z.B. als vordringlicher Bedarf. Insbesondere bei Neubaustrecken entstehen besonders viele Betroffenheiten entlang der Strecke durch Landverbrauch, Lärmemissionen und Vibrationen, Elektrosmog u.v.a.m. Deren exakte Dimensionierung ist wieder Maßgabe für die Auslegung bestimmter Gegenmaßnahmen.

Beispiel für eine Betrachtung möglicher Verkehrsentwicklungen auf einer Neubautrasse

Aufgabenstellung:

Im Auftrag einer öffentlichen Auftraggeberin war zu ermitteln, wie sich für den seinerzeit geltenden Zielhorizont der Verkehrsprognose die Anzahl von Güterzügen entwickeln könnte. Zu beachten waren die Aufkommensprognose sowie möglich intermodale Verlagerungseffekte, die aufgrund des Infrastrukturvorhabens als möglich erwartet wurden.

Ziel:

Für bestimmte Szenarien waren die Anzahl möglicher Güterzüge je Zeiteinheit für diesen grenzüberschreitenden Verkehr zu ermitteln. Dabei war der - soweit beschrieben – erkennbare Prämissenrahmen zu berücksichtigen und ggf. zu ergänzen um aktuelle Marktgegebenheiten.

Lösungsansatz:

  • Datenrecherche und -analyse der ermittelbaren Quellen
  • Gegenüberstellung von tatsächlicher und prognostizierter Marktentwicklung
  • Ableitung von potenziellen Güterzugzahlen pro Tag und Beachtung verschiedener Szenarien zur Marktentwicklung und betrieblicher Gegebenheiten

Ergebnis:

Der Prämissenrahmen der Prognose wurde im Detail analysiert. Mittel weiterer Quellen wurden die Aussagen der Prognosen verglichen und kommentiert. Deutlich wurde, dass eine entscheidende Stellgröße der Prognose die angenommene Wettbewerbsfähigkeit der Schiene betrifft (Marktangebot, Konditionen, Produktivitäten). Des Weiteren sind Annahmen zur Prognose selbst zu treffen, was passiert mit dem Zugzahlenergebnis, wenn das aufkommensseitige Prognose um zehn oder zwanzig Prozent über- oder unterschritten würde. Entsprechend dieser Annahmen entstand ein Strahlenbündel voraussichtlicher Güterzugzahlenentwicklungen für die nächsten Jahre. Diese wiederum sollen Grundlage sein für die weiteren Gespräche mit den verschiedenen Stakeholdern.

Wir sind für Sie da

Ihre Nachricht an uns

Bitte addieren Sie 6 und 2.